Therapie mit Tieren

Der Einsatz von Tieren im therapeutischen Setting hat positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen, die an seelischen und/oder körperlichen Beeinträchtigen leiden. Kinder und Jugendliche finden oftmals keine Sprache um ihre Wünsche, Bedürfnisse, Sorgen oder Ängste zu verbalisieren, dieses Ungleichgewicht und die daraus resultierenden Spannungen agieren sie auf unterschiedliche Art und Weise aus. Durch die Therapie mit Tieren sollen Kinder und Jugendlichen lernen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und eine Sprache zu finden. Tiere spiegeln Emotionen direkt und unverfälscht wieder und machen dadurch innere Prozesse sichtbar und bewusster, die wiederum therapeutisch genutzt werden können.

Gerade durch den Einsatz von Pferden möchte ich den Kindern und Jugendlichen wertfreie Begegnungen ermöglichen, bei denen das „sich spüren“, „los lassen“ und „getragen werden“ im Vordergrund stehen. Pferde sind hoch sensible Lebewesen die Stimmungen wie Aufmerksamkeit, Gereiztheit oder Angst nonverbal über ihre Ohren kommunizieren.

Ziele in der Therapie mit den Tieren:

  • Aufbau von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Kontakt zwischen Emotionen und Kognitionen
  • Aggressionsabbau
  • Verbesserung von Gleichgewicht und Koordination
  • Positive, wertfreie Beziehung aufbauen
  • Spürbewusstsein aktivieren

KlientInnen werden dort abgeholt wo sie stehen und unter Einbezug ihrer Ressourcen in ihrem Tempo und Fähigkeiten begleitet. Bei Bedarf zählen auch meine Hunde als Unterstützer im Therapieprozess. Im Erstgespräch wird der Problembereich evaluiert, Ziele in den Fokus genommen und entschieden welches Tier wie eingesetzt werden könnte.

Zu meinen Therapieunterstützern zählen derzeit:

  • Coco (Norikerstute, mit ruhigem Gemüt, geduldig doch sensibel und achtsam)
  • Wolfgang (Bayr. Warmblut, spezialisiert Achtsamkeit, entschleunigen, Ruhe)
  • Carina (Norikerstute, sehr geduldig und robust, jedoch wach, Ruhepol)